Mein Projekt 50+

CM_Projekt_50+Vor ein paar Wochen habe mein Projekt 50+ gestartet. Nicht ganz freiwillig, aber was will man machen… Dank meiner Mitarbeiter ist es zum Projekt geworden. Sie haben mir einen Schwung Postkarten mit dieser Grafik zum Geburtstag geschenkt. Danke nochmal an Luisa, Hannes und alle anderen, die daran beteiligt waren. Vielleicht sollte ich mich mal bei Hornbach als Testimonial bewerben… 😀

Ich glaube, es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich über mein Alter nachgedacht habe. Alle anderen „runden“ Geburtstage sind mir bis dahin völlig egal gewesen. Ob 20, 30 oder 40… Aber jetzt 50? Ist jetzt die Hälfte rum? Oder schon mehr als die Hälfte?

Eigentlich kein Grund depressiv zu werden, aber trotzdem ein komisches Gefühl im Bauch. Obwohl es mir ja wirklich gut geht, sowohl privat als auch beruflich. Privat ist die große Veränderung (Projekt 49+) schon vollzogen, beruflich habe ich mir für die nächste Zeit noch etwas Veränderung vorgenommen. Nicht unbedingt inhaltlich, aber organisatorisch. Nicht jeden Tag im Büro sitzen, aber dennoch arbeiten. Dazu hatte ich hier aber auch schon an anderer Stelle geschieben.

Ich habe in der letzten Zeit angefangen einige Dinge bei mir grundsätzlich zu hinterfragen. Will ich das wirklich? Oder mache ich es nur schon immer so, aus welchen Gründen auch immer? Es sind in der jüngsten Vergangenheit viele neue Denkimpulse und Anstöße von außen auf mich eingeprasselt, die ich gerade versuche nach und nach abzuarbeiten. Im ersten Moment fand ich es unheimlich schwierig, inzwischen motiviert es mich von Tag zu Tag mehr.

Letztendlich hinterfagt man vieles viel zu selten, sondern macht in seinem Trott immer weiter. Aber warum? Weil es einfach und bequem ist, schließlich bedeutet jede Veränderung auch eine Menge Anstregung? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich die letzten 8-10 Jahren viel zu bequem war. Wahrscheinlich aber auch aus Angest vor der Veränderung. Der Blick in die Zukunft ist eben nicht so einfach, obwohl meine Freundin Sylvie Kollin mir da des öfteren geholfen hat. 😉

Ich habe für mich jedenfalls beschlossen einige neue 50+-Projekte anzuschieben. Denn Veränderung kann auch Spaß machen und extrem motivierend sein. Denn das erlebe ich im Moment. Einmal richtig angefangen und den Stein ins Rollen gebracht, dann kommt vieles von alleine hinterher. Manchmal kann ich das Ziel zwar (noch) nicht sehen, aber das Gefühl, dass es in die richtige Richtung geht, genügt mir schon.

Eines meiner beruflichen 50+-Projekte wird übrigens in jeden Fall ein neues Online-Portal sein, soviel kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen. Der Name und das Grobkonzept stehen auch schon fest, am Feintuning und an der Umsetzung bin ich noch dran. Und wenn das erst einmal läuft, wird es daran angeknüpft noch weitere kleinere Projekte geben. Es wird auf jeden Fall spannend, die ersten Schritte sollen noch vor Ende 2015 zu sehen sein.

Wie ist es bei Dir? Hast Du auch schon mal so eine Sinnkrise (tolles Wort…) gehabt und alles hinterfragt, was bisher gewesen ist? Und was ist danach passiert? Was sind Deine nächsten Projekte?
Ich freue mich von Dir zu lesen. Gerne als Kommentar hier auf der Seite (tut auch nicht weh…) 🙂

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